Compositeur: Franz Schubert (1797-1828)
Poéte: Friedrich von Schlegel (1872-1829)

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Interprété par: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Enregistré: lundi 8 juillet 2013 - Berlin



heutige Schreibweise

Friedlich lieg' ich hingegossen,
Lenke hin und her das Ruder,
Atme kühl im Licht des Mondes,
Träume süß im stillen Mute;
Gleiten lass' ich auch den Kahn,
Schaue in die blanken Fluten,
Wo die Sterne lieblich schimmern,
Spiele wieder mit dem Ruder.

Säße doch das blonde Mägdlein
Vor mir auf dem Bänkchen ruhend,
Sänge schmachtend zarte Lieder.
Himmlisch wär' mir dann zu Mute.
Ließ mich necken von dem Kinde,
Wieder tändelnd mit der Guten. -
Friedlich lieg' ich hingegossen,
Träume süß im stillen Mute,
Atme kühl im Licht des Mondes,
Führe hin und her das Ruder.

historische Schreibweise

Friedlich lieg' ich hingegossen,
Lenke hin und her das Ruder,
Athme kühl im Licht des Mondes,
Träume süß im stillen Muthe;
Gleiten lass' ich auch den Kahn,
Schaue in die blanken Fluthen,
Wo die Sterne lieblich schimmern,
Spiele wieder mit dem Ruder.

Säße doch das blonde Mägdlein
Vor mir auf dem Bänkchen ruhend,
Sänge schmachtend zarte Lieder.
Himmlisch wär' mir dann zu Muthe.
Ließ mich necken von dem Kinde,
Wieder tändelnd mit der Guten. -
Friedlich lieg' ich hingegossen,
Träume süß im stillen Muthe,
Athme kühl im Licht des Mondes,
Führe hin und her das Ruder.

historische Schreibweise

Friedlich lieg' ich hingegossen,
Lenke hin und her das Ruder,
Athme kühl im Licht des Mondes,
Träume süss im stillen Muthe;
Gleiten lass ich auch den Kahn,
Schaue in die blanken Fluthen,
Wo die Sterne lieblich schimmern,
Spiele wieder mit dem Ruder.

Säße doch das blonde Mägdlein
Vor mir auf dem Bänkchen ruhend,
Sänge schmachtend zarte Lieder.
Himmlisch wär' mir dann zu Muthe.
Liess mich necken von dem Kinde,
Wieder tändelnd mit der Guten. -
Friedlich lieg' ich hingegossen,
Träume süss im stillen Muthe,
Athme kühl im Licht des Mondes,
Führe hin und her das Ruder.

Source & Alternative: www.lieder.net

Création

écrit: März 1820

publié: 23. Juni 1842

Key: DDur

Schema: A-B-A'

Characteristic:

Zum Text

Textbild
Friedrich Schlegel 1801
Franz Gareis

Friedrich von Schlegels Gedicht Der Schiffer erschien 1809 in Berlin im Ersten Band seiner sämmtlichen Gedichte.

Friedrich Schlegel's sämmtliche Werke. Erster Band. Gedichte. Berlin, bei Julius Eduard Hitzig, 1809, Seite 52.

Zur Musik

Schubert vertonte 16 Gedichte von Schlegel. Die frühesten Kompositionen entstanden 1818, die letzte sieben Jahre später 1825.

Weitere Schlegel-Aufnahmen auf dieser Webseite

Zur Veröffentlichung

Zur Quellenlage (Manuskripte etc.) kann man sich im thematischen Verzeichnis von O.E.Deutsch informieren.

Faksimile des Autographs als Digitalisat bei der Staatsbibliothek Berlin preussischer Kulturbesitz 4.1

Die Erstveröffentlichung besorgte A. Diabelli & Co., VN 7411, Wien als Nachlass 33 4.2

Der Schiffer. Gedicht von F. Schlegel.

Die gefangenen Sänger. Gedicht von Aug. Wilh. Schlegel D 712

In Musik gesetzt für eine Singstimme mit Begleitung des Piano-Forte von Franz Schubert. 

Aus der amtlichen Wiener Zeitung vom 23. Juni 1842: 4.3


Geschrieben von: Peter Schöne

Partition

Friedlaender Bd. V » 190

l'étude des manuscrits
schubertmanu

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