Compositeur: Franz Schubert (1797-1828)
Poéte: Friedrich von Matthisson (1761-1831)

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Interprété par: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Enregistré: mardi 6 octobre 2009 - Erfurt



Paroles et informations sur d'autres compositions

Laura betet! Engelharfen hallen
Frieden Gottes in ihr krankes Herz,
Und, wie Abels Opferdüfte, wallen
Ihre Seufzer himmelwärts.

Wie sie kniet, in Andacht hingegossen,
Schön, wie Raphael die Unschuld malt;
Vom Verklärungsglanze schon umflossen,
Der um Himmelswohner strahlt.

O sie fühlt, im leisen, linden Wehen,
Froh des Hocherhabnen Gegenwart,
Sieht im Geiste schon die Palmenhöhen,
Wo der Lichtkranz ihrer harrt!

So von Andacht, so von Gottvertrauen
Ihre engelreine Brust geschwellt,
Betend diese Heilige zu schauen,
Ist ein Blick in jene Welt.

Source & Alternative: www.lieder.net

Création

écrit: septembre 1814

publié: 1840

Key: BDur

Schema: Strophenlied

Characteristic:

Zum Text

Textbild
Friedrich von Matthisson
Gemälde von Christian Ferdinand Hartmann, 1794

Friedrich von Matthisson schrieb sein Gedicht Die Betende im Jahr 1778 im Alter von 17 Jahren. Es wurde zuerst 1781 in Lieder von Friedrich Matthisson, bey Gottlieb Löwe in Breslau, Seite 36 veröffentlicht. Ein Digitalisat dieser Veröffentlichung kann online recherchiert werden. 2.1

Weitere Ausgaben dieses Gedichtes:
1791 Matthisson, Auserlesene Gedichte, Seite 78. 2.2
1803 Matthisson, Gedichte, Seite 164 2.3
1810 Matthisson, Gedichte. Neueste verbesserte Auflage, Seite 157 2.4
1811 Matthisson, Gedichte. Erster Theil, Vollständige Ausgabe, Seite 6 2.5

In der letzgenannten Veröffentlichung findet sich eine Anmerkung zum Gedicht.

Die Betende.
Dieses Lied, welches der Verfasser als ein siebzehnjähriger Jüngling auf der Schule zu Kloster Berge dichtete, und woran er nie eine Silbe änderte, wurde von der verewigten Königin Luise von Preußen allen seinen späteren Arbeiten vorgezogen. Sie ließ es von mehreren Tonkünstlern in Musik setzen. 

Original als Digitalisat

Zur Musik

Auf dem Manuskript der Komposition ist als Datum 17. September 1814 vermerkt. Schubert war damals 17 Jahre alt.

Im April 1814 begann er eine ganze Reihe von Gedichten Matthissons zu vertonen. Fast alle Kompositionen stammen aus der Zeit zwischen 1814 und 1816. Am Ende werden es 32 Gedichte sein, die Schubert in Musik setzte, einige von ihnen mehrfach.

Bisher eingespielten Matthisson-Vertonungen auf dieser Webseite

Zur Veröffentlichung

Zur Quellenlage (Manuskripte etc.) kann man sich im thematischen Verzeichnis von O.E.Deutsch informieren.

Ein Digitalisat des unvollständigen Autographs liegt in der Wienbibiothek im Rathaus und kann online recherchiert werden.

Die Veröffentlichung besorgte Ant. Diabelli und Comp. 1840 als Nachlass No 31. No 6940 4.1

Die Bethende. D 102
Der Geistertanz. D 116
An Laura als sie Klopstocks Auferstehungslied sang. D 115
Gedichte von Matthisson. In Musik gesetzt für eine Singstimme mit Begleit. des Pianoforte von Franz Schubert. 

Deckblatt Nachlass 31


SOURCE

2.1 Österreichische Nationalbibliothek, Digitalisierte Sammlungen, Matthisson, F. von, 1781. Lieder., Breslau: Löwe.

2.2 Matthisson, Friedrich von; Auserlesene Gedichte; Verlag Orell, Gessner, Füssli (Zürich); herausgegeben von Johann Heinrich Füssli; 1791

2.3 Matthisson, Friedrich von; Gedichte; Verlag: Franz Haas, Wien & Prag; 1803

2.4 Matthisson, Friedrich von; Gedichte; Neueste verbesserte Auflage; Verlag: Franz Haas; Wien & Prag; 1810

2.5 Matthisson, Friedrich von; Gedichte. Erster Theil, Vollständige Ausgabe; Verlag: Cotta; Tübingen; 1811

4.1 Österreichische Nationalbibliothek, Digitalisierte Sammlungen, Schubert, F., 1840. Franz Schubert's nachgelassene musikalische Dichtungen für Gesang und Pianoforte. Nachlass No 31. No 6940. Eigenthum der Verleger. Wien: Ant. Diabelli und Comp.

Deutsch, Otto Erich. Franz Schubert: Thematisches Verzeichnis seiner Werke in chronologischer Folge, Bärenreiter 1967, S.74


Geschrieben von: Peter Schöne

Partition

Friedlaender Bd. V » 171

BA V » 113

l'étude des manuscrits
schubertmanu

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