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  • Adelaide

    Einsam wandelt dein Freund im Frühlingsgarten, Mild vom lieblichen Zauberlicht umflossen, Das durch wankende Blütenzweige zittert, Adelaide! In der spiegelnden Flut, im Schnee der Alpen, In des sinkenden Tages Goldgewölken, Im Gefilde der Sterne...

  • Erinnerung (Totenopfer)

    Kein Rosenschimmer leuchtet dem Tag zur Ruh'! Der Abendnebel schwillt am Gestad' empor, Wo durch verdorrte Felsengräser Sterbender Lüfte Gesäusel wandelt. Nicht schwermutsvoller [bebte]1.1 des Herbstes Wehn Durchs tote Gras am sinkenden Rasenmal, Wo...

  • Die Betende

    Laura betet! Engelharfen hallen Frieden Gottes in ihr krankes Herz, Und, wie Abels Opferdüfte, wallen Ihre Seufzer himmelwärts. Wie sie kniet, in Andacht hingegossen, Schön, wie Raphael die Unschuld malt; Vom Verklärungsglanze schon umflossen, Der um...

  • Der Abend

    Purpur malt die Tannenhügel Nach der Sonne Scheideblick, Lieblich strahlt des Baches Spiegel Hespers Fackelglanz zurück. Wie in Totenhallen düster Wirds im Pappelweidenhain, Unter leisem Blattgeflüster Schlummern alle Vögel ein. Nur dein Abendlied, o...

  • An Laura, als sie Klopstocks Auferstehungslied sang

    Herzen, die gen Himmel sich erheben, Tränen, die dem Auge still entbeben, Seufzer, die den Lippen leis' entfliehn, Wangen, die mit Andachtsglut sich malen, Trunkne Blicke, die Entzückung strahlen, Danken dir, o Heilverkünderin! Laura! Laura! Horchend...

  • Der Geistertanz

    Die bretterne Kammer Der Toten erbebt, Wenn zwölfmal den Hammer Die Mitternacht hebt. Rasch tanzen um Gräber Und morsches Gebein Wir luftigen Schweber Den sausenden Reih'n. Was winseln die Hunde Beim schlafenden Herrn? Sie wittern die Runde Der Geister...

  • Die Nacht

    Du verstörst uns nicht, o Nacht! Sieh, wir trinken im Gebüsche, Und ein kühler Wind erwacht, Daß er unsern Wein erfrische. Mutter holder Dunkelheit, Nacht! Vertraute süßer Sorgen, Die betrogner Wachsamkeit Viele Küsse schon verborgen! Dir allein sei...

  • Herbstlied

    Bunt sind schon die Wälder, Gelb die Stoppelfelder, Und der Herbst beginnt. Rote Blätter fallen, Graue Nebel wallen, Kühler weht der Wind. Wie die volle Traube Aus [dem]1.1 Rebenlaube Purpurfarbig strahlt! Am Geländer reifen Pfirsiche, mit Streifen Rot...

  • Lied

    Mutter geht durch ihre Kammern, Räumt die Schränke ein und aus, Sucht, und weiß nicht was, mit Jammern, Findet nichts als leeres Haus. Leeres Haus! O Wort der Klage, Dem, der einst ein holdes Kind Drin gegängelt hat am Tage, Drin gewiegt in Nächten...

  • Leiden der Trennung

    Vom Meere trennt sich die Welle, Und seufzet durch Blumen im Tal, Und fühlet, gewiegt in der Quelle, Gebannt in dem Brunnen, nur Qual! Es sehnt sich, die Welle In lispelnder Quelle, Im murmelnden Bache, Im Brunnengemache, Zum Meer, zum Meer, Von dem...

  • Hoffnung - Zweite Fassung

    Schaff', das Tagwerk meiner Hände, Hohes Glück, daß ich's vollende! Laß, o laß mich nicht ermatten! Nein, es sind nicht leere Träume: Jetzt nur Stangen, diese Bäume Geben einst noch Frucht und Schatten.

  • Der Jüngling an der Quelle

    Leise, rieselnder Quell, ihr wallenden, flispernden Pappeln, Euer Schlummergeräusch wecket die Liebe nur auf. Linderung sucht' ich bei euch, und sie zu vergessen, die Spröde; Ach! und Blätter und Bach seufzen: [Elisa! mir zu.]1.1 1.1 Schubert: "Luise...

  • Am Tage Aller Seelen - erste Fassung

    Ruh'n in Frieden alle Seelen, Die vollbracht ein banges Quälen, Die vollendet süßen Traum, Lebenssatt, geboren kaum, Aus der Welt hinüberschieden: Alle Seelen ruhn in Frieden! Die sich hier Gespielen suchten, öfter weinten, nimmer fluchten, wenn vor...

  • Fischerlied

    Das Fischergewerbe Gibt rüstigen Mut! Wir haben zum Erbe Die Güter der Flut. Wir graben nicht Schätze, Wir pflügen kein Feld; Wir ernten im Netze, Wir angeln uns Geld. Wir heben die Reusen Den Schilfbach entlang, Und ruhn bei den Schleusen, Zu sondern...

  • Der König in Thule

    Es war ein König in Thule, Gar treu bis an das Grab, Dem sterbend seine Buhle Einen goldnen Becher gab. Es ging ihm nichts darüber, Er leert' ihn jeden Schmaus; Die Augen gingen ihm über, So oft er trank daraus. Und als er kam zu sterben, Zählt' er...

  • Jägers Abendlied - Zweite Bearbeitung

    Im Felde schleich' ich still und wild, Gespannt mein Feuerrohr. Da schwebt so licht dein liebes Bild Dein süßes Bild mir vor. Du wandelst jetzt wohl still und mild Durch Feld und liebes Tal, Und ach mein schnell verrauschend Bild Stellt sich dir's...

  • An Schwager Kronos

    Spude dich, Kronos! Fort den rasselnden Trott! Bergab gleitet der Weg; Ekles Schwindeln zögert Mir vor die Stirne dein Zaudern. Frisch, holpert es gleich, Ueber Stock und Steine den Trott Rasch in's Leben hinein! Nun schon wieder Den eratmenden Schritt...

  • Klage

    Trauer umfließt mein Leben, Hoffnungslos mein Streben, Stets in Gluth und Beben Schleicht mir hin das Leben. O! nimmer trag ich's länger. Leiden und Schmerzen wühlen Mir in den Gefühlen, Keine Lüfte kühlen Banger Ahndung Fühlen. O! nimmer trag ich's...

  • Pflügerlied

    Arbeitsam und wacker, Pflügen wir den Acker, Singend, auf und ab. Sorgsam trennen wollen Wir die lockern Schollen, Unsrer Saaten Grab. Auf und abwärts ziehend Furchen wir, stets fliehend Das erreichte Ziel. Wühl', o Pflugschar, wühle; Aussen drückt die...

  • Lied. Ins stille Land - erste Fassung

    Ins stille Land! Wer leitet uns hinüber? Schon wölkt sich uns der Abendhimmel trüber, Und immer trümmervoller wird der Strand. Wer leitet uns mit sanfter Hand Hinüber, ach! hinüber, Ins stille Land? Ins stille Land! Zu euch, ihr freien Räume Für die...


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