Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Karl August Engelhardt (1768-1834)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Mittwoch, 07. August 2013 - Berlin

Liedtext

heutige Schreibweise

Dort ist ihr Grab –
Die einst im Schmelz der Jugend [glühte]1.1,
Dort fiel sie – dort – die schönste Blüte
Vom Baum des Lebens ab.

Dort ist ihr Grab –
Dort schläft sie unter jener Linde.
Ach! nimmer ich ihn wiederfinde
Den Trost, den sie mir gab!

Dort ist ihr Grab –
Vom Himmel kam sie, daß die Erde
Mir Glücklichen zum Himmel werde -
Und dort stieg sie hinab.

Dort ist ihr Grab
Und dort in jenen stillen Hallen, –
Bei ihr, laß ich mit Freuden fallen
Auch meinen Pilgerstab.

1.1 Schubert (Neue Gesamtausgabe): "blühte"

Zum Text

Karl August Engelhardt veröffentlichte Ihr Grab unter dem Pseudonym Richard Roos im Taschenbuch zum geselligen Vergnügen auf das Jahr 1822 in Leipzig bei Johann Friedrich Gleditsch & in Wien, bei Carl Gerold. Das Gedicht steht auf S. 91. Ein Digitalisat der Veröffentlichung kann online recherchiert werden. 2.1

Textbild
Taschenbuch zum geselligen Vergnügen 1822

Zur Musik

komponiert: 1822

Veröffentlichung (angezeigt): 23. Juni 1842

Originaltonart: Es-Dur

Liedform: durchkomponiert

Besonderheiten:

Zur Veröffentlichung

Zur Quellenlage (Manuskripte etc.) kann man sich im thematischen Verzeichnis von O.E.Deutsch informieren.

Ein Autograph liegt in der Wienbibliothek im Rathaus.

Die Erstveröffentlichung besorgte A. Diabelli & Co. als Nachlass-Lieferung 36 4.1

Der Jüngling an der Quelle D 300
Lambertine D 301
Ihr Grab D 736

In Musik gesetzt für eine Singstimme mit Begleitung des Piano-Forte von Franz Schubert. 

Aus der amtlichen Wiener Zeitung vom 23. Juni 1842 4.2

Noten

Alte Gesamtausgabe Serie XX, Bd. 07, Nr. 407

Neue Gesamtausgabe IV, Bd. 13

Friedländer Bd. VI » 008

Erstdruck

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Originalversion des Liedes

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Quelle(n)

2.1 Taschenbuch zum geselligen Vergnügen auf das Jahr 1822, Mit Königlich Sächsischem allergnädigstem Privilegio, Leipzig bei Johann Friedrich Gleditsch, Wien, bei Carl Gerold

4.1 Österreichische Nationalbibliothek - Digitalisierte Sammlungen, Ant. Diabelli und Comp., 1842 Erstdruck Nachlass 36, Sig. SH.Schubert.571

4.2 Österreichische Nationalbibliothek, Digitalisierte Sammlungen, ANNO, Österreichisch-kaiserliche privilegierte Wiener Zeitung Jhg. 1842, Ausgabe vom 23. Juni, Seite 6

 

Deutsch, Otto Erich. Franz Schubert: Thematisches Verzeichnis seiner Werke in chronologischer Folge, Bärenreiter 1967, S.443

Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Ihr Grab.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

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