Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Theodor Körner (1791-1813)

Wir empfehlen Ihnen, die Lieder mit einem Kopfhörer anzuhören!

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Sonntag, 25. Juli 2010 - Berlin



Liedtext

Süßes Liebchen! Komm zu mir!
Tausend Küsse geb' ich dir,
Sieh' mich hier zu deinen Füßen.
Mädchen, deiner Lippen Glut
Gibt mir Kraft und Lebensmut.
Laß dich küssen!

Mädchen, werde doch nicht rot!
Wenn's die Mutter auch verbot,
Sollst du alle Freuden missen?
Nur an des Geliebten Brust
Blüht des Lebens schönste Lust.
Laß dich küssen!

Liebchen, warum zierst du dich?
Höre doch und küsse mich.
Willst du nichts von Liebe wissen?
Wogt dir nicht dein kleines Herz
Bald in Freuden, bald in Schmerz?
Laß dich küssen!

Sieh', dein Sträuben hilft dir nicht;
Schon hab' ich nach Sängers Pflicht
Dir den ersten Kuß entrissen! -
Und nun sinkst du, liebewarm,
Willig selbst in meinen Arm.
Läßt dich küssen!

Quelle(n) & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 26. Mai 1815

Veröffentlichung (angezeigt): 1872

Originaltonart:

Besonderheiten:

Zur Veröffentlichung

Zur Quellenlage (Manuskripte etc.) kann man sich im thematischen Verzeichnis von O.E.Deutsch informieren.

Ein Manuskript des Liedes findet sich in der in der Library of Congress Washington D.C. Das Digitalisat kann online studiert werden.

 



Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Link zum Manuskript
schubertmanu

Originalversion des Liedes

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Quelle imslp.org o.a.: Liebeständelei.pdf