Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Friedrich de la Motte Fouqué (1777–1843)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Ralph Neubert - Piano
Aufnahme: Montag, 13. Juni 2011 - Erfurt

Liedtext

heutige Schreibweise

Mutter geht durch ihre Kammern,
Räumt die Schränke ein und aus,
Sucht, und weiß nicht was, mit Jammern,
Findet nichts als leeres Haus.

Leeres Haus! O Wort der Klage,
Dem, der einst ein holdes Kind
Drin gegängelt hat am Tage,
Drin gewiegt in Nächten lind.

Wieder grünen wohl die Buchen,
Wieder kommt der Sonne Licht,
Aber, Mutter, laß' dein Suchen,
Wieder kommt dein Liebes nicht.

Und wenn Abendlüfte fächeln,
Vater heim zum Herde kehrt,
Regt sich's fast in ihm, wie Lächeln,
Dran doch gleich die Träne zehrt.

Vater weiß, in seinen Zimmern
Findet er die Todesruh,
Hört nur bleicher Mutter Wimmern,
Und kein Kindlein lacht ihm zu.

Zur Musik

komponiert: 15. 1816

Veröffentlichung (angezeigt): 1895

Originaltonart:

Noten

Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Lied.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

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