Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Aufnahme: Sonntag, 19. Juli 2009 - Erfurt



Liedtext

Ich wollt', ich wär' ein Fisch,
So hurtig und frisch;
Und kämst du zu angeln,
Ich würde nicht mangeln.
Ich wollt', ich wär' ein Fisch,
So hurtig und frisch;

Ich wollt', ich wäre Gold,
Dir immer im Sold;
Und tätst du was kaufen,
Käm ich gelaufen.
Ich wollt', ich wäre Gold,
Dir immer im Sold.

Doch bin ich, wie ich bin,
Und nimm mich nur hin!
Willst beßre besitzen,
So laß sie dir schnitzen.
Doch bin ich, wie ich bin,
Und nimm mich nur hin!

Quelle(n) & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 1817

Veröffentlichung (angezeigt): 1887

Originaltonart:

Besonderheiten:

Zur Musik

Das Verhältnis zwischen Schubert und Goethe war ambivalent. Während Schubert den 48 Jahre älteren Meister verehrte, hat Letzterer ihn kaum beachtet. Obwohl Goethe einige seiner vertonten Gedichte durch eine Sendung Joseph von Spauns erhielt, gelang es Schubert nicht, mit seinen Kompositionen bis zu Goethe durchzudringen. Zu fremd waren den Ohren des alten Meisters der Klassik die neuen Klänge. 3.1
1830, zwei Jahre nach Schuberts Tod, soll Goethe den Erlkönig, gesungen von Wilhelmine Schröder-Devrient gehört haben. Ob ihm tatsächlich die Komposition, oder das junge Mädchen gefallen hat, bleibt dahingestellt. 3.2

Schubert vertonte 62 Texte von Goethe, manche sogar mehrmals. Am Ende liegen uns heute fast 80 Kompositionen vor. Viele davon sind Lieder. Einige für mehrere Stimmen und Instrumente.

Zur Veröffentlichung



Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org o.a.: Liebhaber in allen Gestalten.pdf