Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Heinrich Heine (1797-1856)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Samstag, 12. September 2015 - Berlin

Liedtext

heutige Schreibweise

Das Meer erglänzte weit hinaus
Im letzten Abendscheine;
Wir saßen am einsamen Fischerhaus,
Wir saßen stumm und alleine.

Der Nebel stieg, das Wasser schwoll,
Die Möwe flog hin und wieder;
Aus deinen Augen liebevoll
Fielen die Tränen nieder.

Ich sah sie fallen auf deine Hand
Und bin aufs Knie gesunken;
Ich hab von deiner weißen Hand
Die Tränen fortgetrunken.

Seit jener Stunde verzehrt sich mein Leib,
Die Seele stirbt vor Sehnen;
Mich hat das unglücksel'ge Weib
Vergiftet mit ihren Tränen.

Zur Musik

komponiert: 1828

Veröffentlichung (angezeigt): 1829

Originaltonart: C

Liedform: Strophenlied

Noten

Originalversion des Liedes

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Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: 12 Am Meer.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

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