Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Georg Jacobi (1740-1814)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Ralph Neubert - Piano
Aufnahme: Montag, 13. Juni 2011 - Erfurt

Liedtext

heutige Schreibweise

Will singen euch im alten Ton
Ein Lied von alter Treu';
Es sangen's unsre Väter schon,
Doch bleibt's der Liebe neu.

Im Glücke macht es freudenvoll,
Kann trösten in der Not:
«Daß nichts die Herzen scheiden soll,
Nichts scheiden als der Tod:

Daß immerdar mit frischem Mut
Der Mann die Traute schützt,
Und alles opfert, Gut und Blut,
Wenn's seinem Weibchen nützt;

Dass er auf weiter Erde nichts
Als sie allein begehrt,
Sie gern im Schweiss des Angesichts
Für ihren Kuss ernährt;

Daß, wenn die Lerch' im Felde schlägt,
Sein Weib ihm Wonne lacht,
Ihm, wenn der Acker Dornen trägt,
Zum Spiel die Arbeit macht,

Und doppelt süß der Ruhe Lust,
Erquickend jedes Brot,
Den Kummer leicht an ihrer Brust,
Gelinder seinen Tod.

Dann fühlt er noch die kalte Hand
Von ihrer Hand gedrückt,
Und sich in's neue Vaterland
Aus ihrem Arm entrückt.»

Zur Musik

komponiert: 1816

Veröffentlichung (angezeigt): 1895

Originaltonart:

Noten

Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Hochzeitlied.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

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