Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Jacob Nicolaus Craigher de Jachelutta (1797-1855)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Aufnahme: Dienstag, 03. Februar 2009 - Erfurt

Liedtext

heutige Schreibweise

O sagt, ihr Lieben, mir einmal,
Welch Ding ist's, Licht genannt?
Was sind des Sehens Freuden all',
Die niemals ich gekannt?

Die Sonne, die so hell ihr seht,
Mir Armen scheint sie nie;
Ihr sagt, sie auf- und niedergeht,
Ich weiß nicht, wann noch wie.

Ich mach' mir selbst so Tag und Nacht,
Dieweil ich schlaf' und spiel',
Mein inn'res Leben schön mir lacht,
Ich hab' der Freuden viel.

Zwar kenn' ich nicht, was euch erfreut,
Doch drückt mich keine Schuld,
Drum freu' ich mich in meinem Leid
Und trag' es mit Geduld.

Ich bin so glücklich, bin so reich
Mit dem, was Gott mir gab,
Bin wie ein König froh, obgleich
Ein armer, blinder Knab'.

Zur Musik

komponiert: April 1825

Veröffentlichung (angezeigt): 1829

Originaltonart:

Noten

Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Der blinde Knabe - Zweite Fassung.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

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