Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Johann Gabriel Seidl (1804-1875)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Holger Berndsen - Piano
Aufnahme: Montag, 07. September 2015 - München

Liedtext

heutige Schreibweise

Kling' die Nacht durch, klinge,
Süßen Frieden bringe
Dem, für wen du tönst!
Kling' in weite Ferne,
So du Pilger gerne
Mit der Welt versöhnst!

Aber wer will wandern
Zu den lieben Andern,
Die voraus gewallt?
Zog er gern die Schelle?
Bebt er an der Schwelle,
Wann Herein erschallt?

Gilt's dem bösen Sohne,
Der noch flucht dem Tone,
Weil er heilig ist?
Nein, es klingt so lauter,
Wie ein Gottvertrauter
Seine Laufbahn schließt.

Aber ist's ein Müder,
Den verwaist die Brüder,
Dem ein treues Tier
Einzig ließ den Glauben
An die Welt nicht rauben,
Ruf ihn, Gott, zu dir!

Ist's der Frohen einer,
Der die Freuden reiner
Lieb und Freundschaft teilt,
Gönn ihm noch die Wonnen
Unter dieser Sonnen,
Wo er gerne weilt!

Zur Musik

komponiert: 1826

Veröffentlichung (angezeigt): 1827

Originaltonart: As

Liedform: Strophenlied

Noten

Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Das Zügenglöcklein.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

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